Musikhören im 21. Jahrhundert

Eine kurze Geschichtsstunde

Walkman, Discman, Ghettoblaster. Alles Geräte, die für heutige Generationen wie Raritäten aus grauer Vorzeit erscheinen, schließlich leben wir im digitalen Zeitalter und physische Speichermedien nutzt man, wenn überhaupt, nur noch für Back-Ups. Auch die vor einigen Jahren noch so beliebten “Compact Discs” sind fast obsolet und wurden längst vom digitalen Download verdrängt.

Plattenspieler

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Musik ist heute nichts mehr, das man zelebriert, wie den komplizierten und langwierigen Anschluss eines Plattenspielers, das Einsetzen der Nadel und das vorsichtige Aufsetzen, damit bloß kein Kratzer in das empfindliche Vinyl kommt. Auch das stundenlange Sortieren von Magnetbändern, wenn der Kassettenrekorder mal wieder Bandsalat verursacht hat, ist mehr oder weniger “Schnee von Gestern”. Nein, heute muss alles schnell und überall verfügbar sein, denn man hat bei all den Möglichkeiten kaum noch Zeit, sich wirklich um eine Sache zu kümmern.

music cloud

© Julius Gehrig

Dreh und Angelpunkt des heutigen Musikgenusses sind NAS, Cloud-Speicher und natürlich das Smartphone, das dank fortgeschrittener Speicherlösungen selbst genug Platz mitbringt, um Musiksammlungen zu archivieren, die früher ganze Räume in Anspruch genommen hätten. Auch die Radioprogramme haben es schwer, man weicht lieber auf Dienste wie Spotify oder Aupeo aus, wo man die Musik nach eigenen Wünschen gestalten kann und nicht auf die Auswahl der Moderatoren beschränkt ist.

musik
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