Produktbeschreibung
Viva Sivori!
Kein Geiger hat sich in letzter Zeit so leidenschaftlich und kompetent für das Werk Niccolö Paganinis eingesetzt wie Ingolf Turban. Dass der von Entdeckergeist Getriebene bald auch bei Paganinis einzigem Schüler, Camillo Sivori (1815-1894), Halt machen würde, war zu erwarten. Mit den „Virtuos: di Paganini", einem Streichorchester mit vielen seiner Meisterschüler, präsentiert Turban hier ausgewählte Werke Sivoris (alles Ersteinspielungen) im Wechsel mit bekannten Bravourstücken von Paganini. Eine spannende Gratwanderung zwischen geigerischem Belcanto und explodierender Virtuosität. Für Liebhaber zirzensischer Violinmusik mit Lust auf Neues.
| Bewertung |
|
| Interpretation |
***** |
| Klangqualität |
**** |
Norbert Hornig, FONO FORUM 12/2005
Künstlerbiographie
Aus der Musikkultur des Elternhauses kommend, studierte Ingolf Turban in seiner Heimatstadt München bei Gerhart Hetzel und belegte Kurse in den USA bei Dorothy DeLay und Jens Ellermann. Am Anfang einer Solistenlaufbahn bot Sergiu Celibidache dem erst 21-jährigen Geiger die Position eines ersten Konzertmeisters bei den Münchner Philharmonikern, für Ingolf Turban eine äußerst wichtige, inspirierende Zeit, welche er jedoch mit Rücksicht auf eine weltweite Solistentätigkeit auf drei Jahre begrenzte.
Seither konzertierte er mit über 60 Orchestern unter Dirigenten wie Albrecht, Celibidache, Dutoit, Inbal, Maazel, Mehta, Menuhin, Viotti, Wakasugi, Wallberg, Welser-Möst und vielen anderen. Ingolf Turbans Vorliebe für außergewöhnliche Werke und Programme spiegelt sich wieder in einer Reihe von Ersteinspielungen im Rahmen von vielen Produktionen für CD, Rundfunk und Fernsehen. Außerdem übernahm Ingolf Turban 1995, als Nachfolger von Riccardo Odnoposoff, eine Professur an der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart.
|