Von der Dunkelkammer zur digitalen Bildbearbeitung

Bereits im Jahre 1825 gelang es dem Franzosen Nicephore Niepce das erste Bild fest auf Papier abzulichten. Ein weiterer, von dieser Möglichkeit Bilder festzuhalten faszinierter Mann namens Louis Jaques Mande Daguerre schloss sich mit Niepce zusammen und sie entwickelten die Methode gemeinsam weiter. Das Hauptziel, das sie auch erreichten war die Reduzierung der Belichtungszeit von 8 Stunden auf 4 Minuten. Ein Durchbruch zu der Zeit.

Auf dem Gebiet wurde zahlreich weiter geforscht und verschiedene Methoden entwickelt. Der große Erfolg kam mit dem Erschienen der ersten Kodak Kamera im Jahre 1889. Fotografieren wurde nun für ein breiteres Publikum möglich und schnell entwickelten sich die ersten Porträtfotografen und auch Reisen und Orte wurde dokumentiert.

Durch die Handkameras wurde schnell, noch im 19 Jhd. Das Fotografieren auch künstlerisch genutzt. Die damaligen Künstler, Maler und Bildhauer, waren damit aber nicht einverstanden und negierten immer wieder die Fotografie als Kunstform und akzeptierten sie nicht. Sie begründeten dies mit der Tatsache ein Fotograf würde lediglich die Tatsachen mittels einer Maschine darstellen.

Trotzdem ließen sich die Fotokünstler nicht entmutigen. Akt- und Erotikfotografie konnte sich schnell etablieren, so dass schon früh auch Fotos in Museen und Kunstausstellungen zu sehen waren.

Etwa ab 1950 wurde die Fotografie nicht mehr angezweifelt und bekam einen festen Platz in der Kunst.

Die immer leichter zu handhabenden Kameras ermöglichten aber auch allen Privatpersonen, die es wollten die Möglichkeit zu knipsen, so dass jeder Haushalt Reisen und Alltag hobbymässig mittels Fotos dokumentieren konnte. Und viele Menschen für alles, was Sie in ihrem Leben erleben, ein Fotobuch erstellen.

Mit Entwicklung der digitalen Kameras erweiterte sich die Möglichkeit sowohl für Künstler als auch Hobbyfotografen schier unendlich, durch vielfältige Bearbeitungsmöglichkeiten, die die moderne Technik bietet. Somit kann man sich Fotos sowohl privater Natur als Hobby oder auch als Kunst im Alltag nicht mehr wegdenken.

Quelle: eigenwerk-magazin.de